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PRESS

2018

CD Review QUANTUM REALITY Eclipsed print magazine

2018

CD Review QUANTUM REALITY www.myrevelations.de by Thorsten Dietrich

Wenn X im Bandnamen steht ist es meistens was Progressives wie Symphony X oder so. Ich kenne einige Metalbands mit X im Namen. Neuer hingegen ist für mich Influence X aus der Schweiz. Ihre letzte CD fand ich aber auch schon gut. Die haben auf ihrem neuen Album "Quantum Reality" natürlich auch Prog Metal am Start und neben einem coolen Cyberspace Cover hat DGM Gitarrist Simone Mulrani die Scheibe mit einem ordentlichen Sound ausgestattet. Jener hat auch neben von Lazuli, Maxwell und den Ex-Sänger von Mnemic Simone Bertozzi, sowie DGM Sänger Marco Basile einen Gastauftritt auf dem Album gehabt. Der erste Track "Third Truth" ist ein Monster und wurde in 10 Lieder unterteilt. Logisch bei dem Bandnamen. Danach gibt es noch fünf Lieder, teilweise zwischen sieben und 14 Minuten, so dass die Laufzeit mit 65 Minuten recht amtlich ist. Auch wenn natürlich Dream Theater Einflüsse hörbar sind, sind Influence X stets um Eigenständigkeit bemüht und haben mit Sänger Ramin Dänzer auch keine typische Prog Metal Heulboje an Bord. Manchmal erinnern die Gesangslinien an hypnotische Nevermore Tracks wie bei "Analysis". Gerade die Gastsänger liefern sich tolle Duelle mit Sänger Ramin, so dass hier eher von Mehrwert als Namedropping gesprochen werden kann. Außerdem sind verschiedene, gut integrierte Stimmen ein toller Farbtupfer.
Fazit: gute Scheibe, Progfans wissen Bescheid was zu tun ist!

2018

CD Review QUANTUM REALITY artnoir.ch written by Michael Bohli

Sie wollen es gar nicht verbergen, und mit ihrem Namen wäre dies sowieso unmöglich: Influence X haben sich die grossen Bands in den Bereichen des Progressive Rock und Metal genau angehört und vermengen diese Einflüsse seit 2006 mit ihren eigenen Ideen und Stimmungen. Und dank dem Einstieg von Sänger Ramin Daenzer vor acht Jahren hat sich der Klang noch einmal in eine etwas losgelöstere Form entwickelt. Mit “Quantum Reality” gibt es nun endlich eine neue Scheibe der Schweizer Truppe, und die steigt mit einem zehnteiligen Longtrack auch gleich in die Vollen ein. Von sphärischen und instrumentalen Passagen über wilde Temporitte und harte Riffs bis hin zu epischen Soundwänden voller Keyboard und Gesang – alles ist hier vorhanden.
Und ja, die Rechnung geht auf, diese halbe Stunde ist abwechslungsreich und am Ende doch schlüssig. So begegnen Influence X hier nicht nur Dream Theater, sondern auch Arena oder Fates Warning und finden ihre eigene Spur in diesem oft etwas zu stark befahrenen Genre. Wobei “Quantum Reality” sich schon etwas vom Alltag abhebt, wird hier auch der Post-Metal oder das höchst Melodische begrüsst. Dies macht sich vor allem ab “Edge Of The Sky” bemerkbar, wird hier mehrstimmig und emotional ein neuer Weg eingeschlagen, wie es auch Ayreon gerne machen, inklusive polyphonen Synthies und vielen Soundschichten.
Influence X versuchen mit “Quantum Reality” weder die Stilrichtung noch ihre Bandgeschichte neu zu erfinden und positionieren sich dabei immer wieder in gefährlicher Nähe der Klischees. Doch die Gruppe ist versiert genug, um damit umgehen zu können und beweist auf ihrer neusten Platte, dass dank der dynamischen und druckvollen Aufnahme und dem vielseitigen Songwriting so manch bekannte Technik immer noch Spass machen kann. Und welche andere Band in der Schweiz steht noch so leidenschaftlich für den Progressive Metal ein? Eben.

2018

Album Review QUANTUM REALITY metalinside.ch written by Daniel Baratte

EIN QUANTUM PROG
Man hat es letzten Sommer schon angekündigt – es kommt ein neues Album von Influence X. Voller Stolz präsentierten die Innerschweizer in der heimischen Stube ihren neuen Song „Holy Ground“, ohne begeisternd und unterschwellig auf die kommende CD hinzuweisen.

Marketing? Klar, das braucht es. Die Jungs von Influence X haben hoch gepokert und viel versprochen. Live durfte man schon in den Genuss des einen oder anderen Songs kommen, die schon einiges versprachen. Jetzt ist auch klar, weshalb die Herren Dänzer und Zollinger ein fast diabolisches Grinsen auflegten, als sie das neue Album ankündigten. Die wussten genau, dass sie ein gutes Blatt in der Hand halten.

Nun denn, dann lasst uns spielen…
Heute ist es also soweit –  Quantum Reality von Influence X liegt als Datenpaket auf meiner Festplatte. Zuerst einmal das grosse Staunen – die Band schickt mir keine popligen und verlustreichen MP3s, sondern hochwertiges Material in Form von Wav-Dateien. Eigentlich zu schade, um es auf den PC-Lautsprechern zu hören, aber für’s Erste muss das mal reichen, schliesslich geht es vorab nur mal ums Reinhören, um mir ein (Klang-) Bild zu machen.

Also schnell mal Third Truth angeklickt und mit Erstaunen festgestellt, dass über 25 Minuten vor mir liegen. Ich bin versucht zu stöhnen und denke: Nöö Leute, wieso versucht ihr euch jetzt auch noch an Monumental-Kompositionen, da kann man eigentlich nur verlieren. Doch weit gefehlt! Die Befürchtung weicht schnell der aufkeimenden Begeisterung. Kurz reinhören geht nun nicht mehr. Waren frühere Kompositionen der Band eher kompakt und dicht, ja manchmal fast überladen, präsentiert sich dieses Werk als ausgesprochen offen mit viel Raum. Ob man will oder nicht – man wird infiziert und will mehr. Tja, ich staune immer wieder, wie schnell 25 Minuten vorbei sind. Also… verdammt, nochmals von vorn.

Swiss Quality – what else?
Es ist genau das, was ich von einer Prog-Metal-Scheibe erwarte und an vielen Alben leider vermisse. Kein sinnloses Gefrickel, nach dem Motto; ich bin schneller als die anderen, sondern intelligente Kompositionen und eingängige, ja manchmal fast ein wenig verträumte Melodien, gepaart mit der nötigen Portion Härte. Man will mehr und erwartet auch mehr. Doch genau dort liegt die Hürde, denn wenn man fulminant anfängt, will der Zuhörer genauso  weitergetragen werden. Diese Level hoch zu halten gelingt nicht allen – doch Influence X zeigt eindrücklich, dass sie das hohe Niveau durch den ganzen Tonträger tragen können. Kompositorisch, technisch oder dramaturgisch – die Sache mit dem Spannungsbogen läuft, als wäre es Selbstverständlichkeit.

Spielerisch bewegt sich das Album auf sehr gutem Niveau und kann durch grosse Abwechslung brillieren. Zuhörer, die soliden Prog-Metal mögen und dennoch auf melodiöse und gefühlsvolle Passagen nicht verzichten wollen, kommen auf ihre Kosten. Zudem ist Dänzer gesanglich einen Riesenschritt nach vorne gegangen. Hier kann man die signifikanteste Entwicklung feststellen. Alles in Allem gibt es nur eines zu sagen – Influence X werden erwachsen! Und das war auch der erste Gedanke, als die 25 Minuten Vollgenuss vorbei waren. Die Folgesongs stehen dem Masterpiece jedoch in nichts nach und halten das Level mühelos. Dass sich die Band in grossen Schritten vorwärts bewegt, kann man gut an ihrem Live-Engagement und ihrer Spielfreude erkennen. Der neue Longplayer ist allerdings mehr als nur ein Fortschritt – hier legen Influence X eindeutig einen Meilenstein in ihrer Bandgeschichte.

Friends will be friends
Auf Edge Of The Sky bekommt Ramin Dänzer zusätzliche Verstärkung. Italiens Prog-Meister DGM stellten ihren Sänger Marco Basile als Gast-Vocalisten zur Verfügung. Und so singen die beiden Sänger im Duett. Aber auch bei anderen Titeln durfte man auf befreundete Musiker zurückgreifen, die ihr Talent mit dem der Schweizer verschmelzen liessen. Eine Herausforderung wird sicher die hohe Qualität des Albums live rüberzubringen. Es wird wohl unabdingbar sein, dass am Mischpult ein versierter Techniker steht, der das Niveau des neuen Albums zum Publikum transferieren kann.

Das Fanzit
Was die Band mit ihrem neuen Longplayer präsentiert ist ausgereiftes Songwriting, das einen Vergleich mit internationalen Acts nicht scheuen muss. Ich neige dazu jeweils bei einer Review auf Superlativen zu verzichten und mache auch bei Quantum Reality keine Ausnahme. Es wäre auch nicht fair, denn trotz allen Lobes, gibt es immer noch einige Passagen, die man verbessern könnte. Wer Quantum Reality kauft, macht aber dennoch nichts falsch. Im Gegenteil, das CH-Prog-Werk gehört in jede gute Prog-Metal Sammlung. Wer Influence X zusammen mit DGM und den Schweizern Green Labyrinth sehen will, kann das anlässlich der CD Taufe in der Hall of Fame in Wetzikon am 7. April 2018 tun.

29-09-2017

ELEVEN ROCK FESTIVAL 2017 – EVERGREY, NOVERIA, INFLUENCE X, SILENT CIRCUS, DIVUS

metalinside.ch written by Dutti

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Dem nächsten Act bin ich im vergangenen Oktober im Hall Of Fame zum ersten Mal begegnet. Damals waren die Schwyzer Anheizer für Almanac und konnten mich nicht so wirklich vom Hocker reissen. Aber vielleicht kommt bei diesem zweiten Treffen ja alles anders?

Sänger Ramin Daenzer – ein Schrank von einem Mann – kündigt an, dass es heute eine kleine Reise durch die Diskografie der Truppe geben werde. Kurz darauf liefert er dann DIE Aussage des Abends: «Proger haben’s immer etwas mit der Länge». Doch dann fügt Ramin sofort an, dass sie im heutigen Set doch eher auf die kürzeren Nummern setzen werden. Die ganz grossen Brocken gäbe es auf den Alben, welche man hinten am Merchandise-Stand für ein kleines Entgelt erwerben könne. Ja so kann man die Werbetrommel auch rühren.

Im Vergleich zu den vorherigen Truppen schicken Influence X eine neue Waffe ins Rennen: Vito Staedler und sein Tasteninstrument. Heute wirkt das Dargebotene irgendwie viel überzeugender als noch im vergangenen Oktober. Die Prog-Melodien sitzen und der Mann am Mikro vermag dank seines mächtigen Stimmorgans zu überzeugen. Aufgrund der regelmässigen Rhythmuswechsel falle ich beim headbangen häufig aus dem Takt und komme mir dann vor wie der letzte Depp. Allerdings bin ich nicht der einzige mit diesem Problem.

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25-09-2017

ELEVEN ROCK goes Z7

artnoir.ch written by Liane Paasila

 

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Ein weiteres Highlight waren Influence X, die bereits schon vor Dream Theater im Vorprogramm ihren Mann standen. Die Band darf man ungeniert als den wahrscheinlich aktivsten Vertreter des Schweizer Prog-Metals bezeichnen, denn Influence X nutzen jede Gelegenheit für einen Live-Gig und festigen so in der Schweiz ihren Status als eine der führenden Progressive Metal Bands. Musikalisch waren die Jungs aus dem Kanton Schwyz wohl am anspruchsvollsten an diesem Abend. Die Songs sind nicht auf anhieb eingängig und der durchschnittliche Metal Fan war wohl damit etwas überfordert. Aktuell arbeitet die Band an ihrem zweiten Album  “Quantum Reality”, welches demnächst erscheinen soll. Einen Vorgeschmack bekam das Publikum in Form des Songs “Holy Ground”, welcher hohe Erwartungen an das kommende Album schürt.

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Die im Jahre 2006 gegründete Schweizer Band „Influence X“ eröffnete statt wie geplant um 17:00 Uhr, erst knapp 1 Stunde später den vielversprechenden Konzertabend. Dream Theater hatten am Tag zuvor einen Auftritt in England und trafen 3 Stunden später als erwartet in Pratteln ein, was den ganzen Zeitplan durcheinander wirbelte. Den Vorschlag des Managements, Influence X einfach zu streichen, konnten die Zuständigen vom Z7 zum Glück abwenden. Am Ende durften die Schweizer Prog-Metal Hoffnung mit gekürztem Set auftreten. Einen Vorteil hatte das ganze „Hin und Her“, denn das Festival Gelände war mittlerweile schon sehr gut gefüllt. Energiegeladen und mit sichtlich viel Spielfreude präsentierten sie ihr eingängiges aber dennoch komplexes Songmaterial. Kleiner Tipp: Am 19.9. ist Influence X zusammen mit Lazuli und This Misery Garden im Kofmehl zu bestaunen (Eleven Rock Prog & Metal Night) 

26-07-2015 

Rewiev for art-noir.ch written by Daniel Baratte

Aufhorchen! Dream Theater sind zu Besuch im Z7! Wenn man bedenkt, wer schon alles zu Gast in Pratteln war, wurde dies auch endlich Zeit. Schliesslich gilt das Z7 berechtigterweise als das Mekka der härteren Musik.

Zweites Hinhören dann… Open Air. Muss nicht schlecht sein, kann aber. Schlecht, weil das Wetter nun mal eine Komponente ist, die man nicht beeinflussen kann. Den Blick zurück richtend auf die vergangenen Tage, als man Temperaturen gegen 40 Grad „geniessen“ durfte, blieb die Hoffnung, dass auch der 26. Juli eine strahlender Sonnentag sein würde. 

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und so war es denn auch. „Schitter bis bewölkt“ war die Prognose und alles Beten und Hoffen nützten nichts. Denn just beim ersten Gitarrenklang des Opener von Influence X, öffneten sich die Himmelspforten nach unten.

Hat man den Frontmann von Influence X, Ramin Dänzer, noch als Sänger der Schweizer Combo Inishmore in Erinnerung und vergleicht man das damalige Stimmvermögen mit dem Heutigen, so sind grosse Unterschiede erkennbar. Überhaupt sind alle Band-Member von Influence X für CH-Verhältnisse ausgesprochen versiert und dennoch bleibt Luft nach oben offen, um international mithalten zu können. Das ist keineswegs als Kritik gedacht – im Gegenteil! Es ist eher ein Akt des Respektes und auch der Freude, dass die verhältnismässig kleine Prog-Szene in der Schweiz durchaus Bands beinhaltet, die sich vom Gros der Schweizer Musiklandschaft abheben wollen und vor allem können. Können ist dann auch der richtige Begriff, um den Auftritt von Influence X zu beschreiben.

Leider waren die Umstände alles andere als ideal für die Alpen-Progger. Durch die massive Verspätung von Dream Theater wollte man ursprünglich den Auftritt von Influence X streichen. Als man sich dann dennoch für den Auftritt entschied, blieb nur bescheidene Zeit, um das Equipment aufzubauen und einen ultrakurzen Soundcheck zu machen. Leider konnten die sympathischen Schweizer ihr Set nicht vollständig darbieten, denn um den Zeitverlust wett zu machen, musste wohl jemand über die Klinge springen und das war bei vier Bands leider die Heimmannschaft Influence X. Schade, aber dennoch darf man mit gutem Gewissen sagen: Das schreit nach mehr! Und trotz aller Widrigkeiten haben die Jungs um Schwergewicht Dänzer allen Grund um Stolz zu sein. Welche CH-Band kann schon von sich behaupten im Vorprogramm von Dream Theater gespielt zu haben?

Sicher, bei einem Konzertabend, bei dem vier Bands auftreten, ist es nicht das einfachste Unterfangen als erste aufzutreten. Aber dennoch haben Influence X ihren Job wirklich gut gemacht. Ich, für meinen Teil, werde die Band jedenfalls gut beobachten, denn da kommt garantiert noch Tolles auf uns zu.

 

26-07-2015

Rewiev for Schwarzeliste.ch written by Daniel Strub

„It’s Raining on the Streets of Pratteln“ - Impressionen vom 3. Z7-Summer Night-Open Air-Konzert-Tag 2015

Liebhaber von Progressive Metal kamen am Sonntag, 26. Juli 2015, auf Ihre Kosten. Die gute Laune der Anwesenden, ca. 2400 Fans, konnten auch zeitweilige Regenschauer nichts anhaben. Wochenlang war es heiss und trocken und ausgerechnet am Konzert, auf das man sich monatelang freut, gibt es einen Wetterwechsel! Da die Z7-Konzerthalle offen war, konnte man sich dorthin von zu viel Wasser von oben zurückziehen. Mit rund einer halben Stunde Verspätung, hervorgerufen durch die Anreise von Dream Theater aus Grossbritannien, auf den Zeitplan begannen die Schweizer Influence X um etwa halb Sechs Uhr. Das Quintett konnte trotz Opener vor einer guten Zuschauerkulisse aufspielen und Ihr Progressive Metal kam gut an.

 

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